Stadtentwicklung und Verkehr

Bevölkerungswachstum, Flächenverbrauch, Verkehrsbelastung, Mobilität sind die Kernthemen für die weitere Entwicklung Unterschleißheims, das seit Mitte der 1960er Jahre von einem Dorf mit ca. 6000 Einwohnern zu einer Stadt mit über 28000 Einwohnern angewachsen ist. Die Stadt ist die bevölkerungsreichste, aber gleichzeitig – gemessen am Flächenanteil pro Kopf – eine der am dichtest besiedelten Kommunen des Landkreises. Im Mittelpunkt einer maßvollen Stadtentwicklung darf nicht der ungebremste Ausbau weiterer Gewerbegebiete, sondern müssen die Schaffung bezahlbaren Wohnraums, der Verzicht auf Naturzerstörung, eine ökologisch vertretbare Bebauung sowie eine möglichst geringe Verkehrsbelastung bei gleichzeitiger Förderung der Mobilität stehen.

Bürgerbeteiligung trotz Eilverfahren beim Esso-Grundstück

Bürgerbeteiligung trotz Eilverfahren
In der gestrigen außerordentlichen Sitzung des Stadtrates wurde eine erste Entscheidung zum Esso-Grundstück herbeigeführt: Der Aufstellungsbeschluss für einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan. Langersehnt, aber aus unserer Sicht übereilt und ohne ausreichende Einbindung der Öffentlichkeit.

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Stadtrat und Bürgermeisterkandidat Bernhard Schüßler, Architektin, Kreis- und Gemeinderätin Christina Risinger aus Ismaning und Sprecherin der Grünen in Unterschleißheim Johanna Krichling. (Foto: Helmut Göbel)

Helmut Göbel

Bezahlbares Wohnen ist möglich – wenn die Stadt handelt

Mit großem Interesse verfolgten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger die Veranstaltung „Bezahlbares Wohnen und nachhaltiges Bauen“, zu der Bündnis 90/Die Grünen Unterschleißheim eingeladen hatten. Im Mittelpunkt des Abends standen konkrete kommunalpolitische Handlungsmöglichkeiten, um Wohnen auch in wachsenden Ballungsräumen dauerhaft bezahlbar zu halten und gleichzeitig ökologisch verantwortungsvoll zu bauen.

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