Die Stadt Unterschleißheim stellt sich ihrer Geschichte und hat heute einen Erinnerungsort an die NS-Greuel in Unterschleißheim eingeweiht, der vor allem die Einzelschicksale in den Mittelpunkt stellt.
Stadtentwicklung und Verkehr
Bevölkerungswachstum, Flächenverbrauch, Verkehrsbelastung, Mobilität sind die Kernthemen für die weitere Entwicklung Unterschleißheims, das seit Mitte der 1960er Jahre von einem Dorf mit ca. 6000 Einwohnern zu einer Stadt mit über 28000 Einwohnern angewachsen ist. Die Stadt ist die bevölkerungsreichste, aber gleichzeitig – gemessen am Flächenanteil pro Kopf – eine der am dichtest besiedelten Kommunen des Landkreises. Im Mittelpunkt einer maßvollen Stadtentwicklung darf nicht der ungebremste Ausbau weiterer Gewerbegebiete, sondern müssen die Schaffung bezahlbaren Wohnraums, der Verzicht auf Naturzerstörung, eine ökologisch vertretbare Bebauung sowie eine möglichst geringe Verkehrsbelastung bei gleichzeitiger Förderung der Mobilität stehen.
Wir von Bündnis 90/Die Grünen beantragten im April 2023 für Angestellte der Stadt Unterschleißheim einen monatlichen Zuschuss in Höhe von 25 Euro, der über die Lohnabrechnung ausgezahlt wird, wenn sich die Mitarbeiter*innen das Ticket selbst kaufen.
Mit Entsetzen haben wir festgestellt, dass wieder ein alter Baum unnötigerweise gefällt wurde.
Die ca. 190-jährige Eiche stand am Bahnhof Lohhof, dort wo die Zufahrt zu einer neuen Buswendeschleife entstehen soll.
Dass der Wall weichen muss, ist natürlich enttäuschend. Trotzdem glauben wir, mit unserer Simulation und Petition, mit unserer improvisierten Bürgerbeteiligung, ein weiteres Zeichen gesetzt zu haben. Baum- und Klimaschutz lassen sich im politischen Geschehen nicht mehr einfach „wegwägen“.








