Die Klimakrise und die damit einhergehende globale Erhitzung führen zu mehr und stärkeren extremen Wetterereignissen, welche Bürger(innen), Schulen, Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Institutionen usw. vor stetig größer werdende Herausforderungen stellt.
Energie und Klima
Auf dem G7-Gipfel auf Schloss Elmau 2015 vereinbarten die G7-Staaten, bis 2050 die weltweiten Treibhausgasemissionen um 40% bis 70% – im Vergleich zum Jahr 2010 – zu reduzieren. Dieses Ziel kann nur durch eine weltweite „Dekarbonisierung“ und eine vollständige Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien aus Wind, Wasser, Sonne, Biomasse und Geothermie erreicht werden. Auch eine Stadt wie Unterschleißheim kann einen Beitrag zur sog. Energiewende durch regionale Energieerzeugung und Energieeinsparung leisten. Einiges wurde bereits erreicht: Geothermie und durch unsere Initiative im Stadtrat die Versorgung durch Ökostrom sowie die Errichtung von Fotovoltaik-Anlagen. Aber es gibt noch vieles zu tun.
Auf Wunsch des Ortsverbandes von Bündnis 90/Die Grünen in Unterschleißheim hatte am 1. Februar eine Gruppe von ca. 15 Personen die Gelegenheit, die Heizzentrale der GTU AG zu besichtigen. Dabei wurde ausführlich erläutert, was der aktuelle technische Stand ist, welche Leistung das System hat und welche Ausbaupläne und langfristige Perspektiven es gibt.
Die Stadt Unterschleißheim prüft konkrete Beteiligungen an Windkraftprojekten in der Region 14. Damit ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Energiewende erreicht: Diese Entwicklung ist nicht zuletzt ein Erfolg der Initiativen der Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen.
Um die 50 Bürger und Bürgerinnen waren gekommen, um den drei Referenten zuzuhören und ihre Fragen rund um das in Presse und Bevölkerung viel diskutierte Thema loszuwerden.







