Wasser-Wasser oder Wasser-Luft? Wie tief muss gebohrt werden? Wie laut sind die Geräte? Brauche ich eine Fußbodenheizung? Mit welchen Kosten muss ich rechnen? Und geht das alles auch im Bestandsgebäude, Reihenhaus -siedlung oder der Wohnanlage?
Nur einige der Fragen des interessierten Publikums, die bei der Veranstaltung der Unterschleißheimer Grünen mit dem Titel “Wärmepumpen – Experten zu Technik, Förderung und Gemeinschaftsanlagen“ am 12. Oktober im Rathaus beantwortet wurden.
Um die 50 Bürger und Bürgerinnen waren gekommen, um den drei Referenten zuzuhören und ihre Fragen rund um das in Presse und Bevölkerung viel diskutierte Thema loszuwerden. Nach der Begrüßung durch Sprecherin Johanna Krichling und Stadtrat Jürgen Radtke wurden zunächst die Grundlagen der Wärmepumpentechnik anschaulich erklärt.
Referent Alf Roswag erklärte die verschiedenen Arten von Wärmepumpen, beantwortete Fragen zu Standorten und gab einen sehr groben Kostenüberblick. Er selbst betreibt seit vielen Jahren eine wunderbar funktionierende Wasser-Wasser-Wärmepumpe, die durch kooperative Nutzung mit dem Nachbarn auch kostengünstiger ist.
Anschließend erhielt das Publikum von Werner Narr einen detaillierten Überblick über aktuelle Fördermöglichkeiten und den Ablauf der nicht ganz unkomplizierten Beantragung. Gute Heizungsbauer oder Energieberater nehmen ihren Kunden diesen Schritt praktischerweise oft ab.
Wer in einer größeren Wohnanlage ein Eigenheim besitzt, wurde im darauffolgenden Vortrag mit Informationen versorgt. Referent Karl Hager stellte eine geplante Gemeinschaftsanlage von 30 Häusern vor. Wie man von ihm erfuhr, sind neben technischen Lösungen hier vor allem Hartnäckigkeit und Ausdauer beim Überwinden organisatorischer Hürden gefragt. Wie bekommt man alle Nachbarn unter einen Hut, und auf welche Sorgen und Befürchtungen muss man eingehen?
Mit dem Fazit „Die Technik funktioniert und die Fördermöglichkeiten sind da. Die beste Zeit für eine Wärmepumpe ist jetzt! Die Bedingungen waren nie besser und wer weiß schon, ob sie so gut bleiben!” schloss die Veranstaltung. Einige Interessenten nutzten auch noch das Angebot, sich vor Ort ein Bild von zwei Wärmepumpen im Betrieb zu machen und Platzbedarf und Geräuschkulisse selbst zu erfahren.
Die Folien zur Veranstaltung stehen hier:
https://gruene-ush.de/wp-content/uploads/sites/24/2024/10/20241012_Waermepumpe_Praesentation.pdf
Johanna Kriechling, Bündnis 90/Die Grünen Unterschleißheim





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