
Eine extensive Begrünung mit Wildblumen leistet neben einer optischen Aufwertung einen ökologisch sehr wertvollen Beitrag: Sie bietet Lebensraum und Nahrung für Insekten und besonders für Bienen und Vögel.
(Bild in Oberammergau, 2017).
Deswegen stellten Bündnis 90/Die Grünen den Antrag, dass die Verwaltung in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken ein Konzept für die Bepflanzung von Straßen-rändern, Verkehrsinseln und anderen öffentlichen Grünflächen mit Wildblumen entwickeln, geeignetes Saatgut beschaffen und mindestens eine erste Pilotfläche erstellen soll. Die Erfahrung zeigt, dass bereits nach kurzer Zeit die Flächen mit mehrjährigen Wildblumenpflanzen wenig pflegeintensiv sind, nicht gedüngt und nur 1x im Jahr gemäht werden müssen, so dass sich die Kosten schnell amortisie-ren.
Unserer Kenntnis nach haben die Gemeinde Haar bereits 1998 (!) und die Stadt Ebersberg 2012 damit begonnen und sie müssten vielfältige Erfahrungen haben, auf die zurückgegriffen werden sollte. Einen ähnlichen Antrag gibt es bereits im Bürgerhaushalt 2017 („Bienenfreundliche Bepflanzung statt langweiliger Büsche“), der sich auf das Straßenbegleitgrün bezieht und den Bürgerinnen und Bürger be-reits jetzt durch ihre zahlreiche Stimmabgabe unterstützen.
Lissy Meyer und Jürgen Radtke
für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen





Verwandte Artikel
Ein halbes Jahrhundert grüne Power im Stadtrat
Dank an die ausgeschiedenen Stadträte Brigitte Huber und Jürgen Radtke Brigitte Huber, gebürtige Berlinerin, wurde 1996 erstmals in das Kommunalparlament – damals noch Gemeinderat – gewählt. 30 Jahre lang genoss…
Weiterlesen »
Groko in Stellung, Grüne bereit
Große Überraschungen brachte die konstituierende Sitzung des neuen Stadtrats nicht. Für die Betei-
ligten nicht, weil sie in intensiven Vorgesprächen die wesentlichen Dinge bereits abgestimmt hat-
ten; für die Bürgerinnen und Bürger nicht, weil SPD und CSU ihre beabsichtigte Zusammenarbeit so-
wie die Besetzung der Weiteren Bürgermeister mit Stefan Krimmer und Birte Bode bereits vorab be-
kannt gegeben hatten.
Weiterlesen »
Bürgerbeteiligung trotz Eilverfahren beim Esso-Grundstück
Bürgerbeteiligung trotz Eilverfahren
In der gestrigen außerordentlichen Sitzung des Stadtrates wurde eine erste Entscheidung zum Esso-Grundstück herbeigeführt: Der Aufstellungsbeschluss für einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan. Langersehnt, aber aus unserer Sicht übereilt und ohne ausreichende Einbindung der Öffentlichkeit.
Weiterlesen »